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Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 1 / 2024 zur Festlegung einer Schutz- und Überwachungszone für die Geflügelpest

Sundhagen, den 05. 01. 2024
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Wegen des Ausbruchs der hochpathogenen Aviären lnfluenza (Geflügelpest, HPAI)
Auf der Grundlage der Art. 60 bis 71 der VO (EU) 2016/429* i. V. m. Art. 11 bis 67 der VO (EU)
2020/687* i. V. m. § 18 bis 33 der GeflPestSchV* werden nachstehende Maßnahmen bekannt
gegeben und verfügt:
1. Die amtliche Feststellung des Ausbruchs der Geflügelpest in einer Geflügelhaltung in
18574 Poseritz OT Grabow, Klein Grabow 5 wird hiermit öffentlich.bekannt gemacht. Die
Einschleppung des Erregers in den Geflügelbestand erfolgte vermutlich nach dem 18. Dezember 2023.
Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden als Sperrzone eine
Schutzzone (ehemals Sperrbezirk) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet)
festgelegt:

Das folgende Gebiet wird als Überwachungszone festgelegt

- von der Gemeinde Sundhagen die Ortsteile Neuhof, Niederhof, Brandshagen, Woltershagen, Groß Miltzow, Schönhof, Oberhinrichshagen, Niederhinrichshagen, Reinberg, Stahlbrode, Falkenhagen, Hankenhagen, Dömitzow, Tremt, Middelhagen, Neidelhof und Wittenberghof

 

Anzuordnende Maßnahmen für die Schutz- und Überwachungszone (ehemals Sperrbezirk
und Beobachtungsgebiet):
Aufstallungspflicht: Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane,
Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse) ist ab sofort aufzustallen und darf nur
entweder

  • A: in geschlossenen Ställen oder 
    B: unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringengen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung) gehalten werden.

  • Anzeigepflicht: Halter von Geflügel haben unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standortes und der verendeten gehaltenen Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen.

  • Eigenüberwachung: Tierhaltende Betriebe haben eine Überwachung im Betrieb durchzuführen, indem die gehaltenen Vögel einmal am Tag auf klinische Veränderungen zu überprüfen sind (gesteigerte Todesrate, verringerte Beweglichkeit der Tiere, signifikanter Anstieg oder Rückgang der Produktionsdaten o. ä. ). Jede erkennbare Änderung ist dem Veterinäramt unverzüglich telefonisch oder per E-Mail unter mitzuteilen.

  • Veranstaltungen: Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.

  • Freilassen von Vögeln: Gehaltene Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestands dürfen nicht freigelassen werden.

 

Den vollständigen Gesetzestext der Anordnung finden sie auch unter den Bekanntmachungen.

 

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